By: Comments off 12. Januar 2020

Die EU-DSGVO wird im Mai bereits 2 Jahre. Und trotzdem ist sie im ständigen Wandel. Neue Verordnungen, härtere Strafen, Änderungen von Gesetzen.

Ende November 2019 trat das „Zweite Datenschutz-Anpassungs- und Umsetzungsgesetz EU“ in Kraft. Somit kam es zu einigen Änderungen der Anforderungen. Darunter war auch eine Lockerung der Pflicht zur Ernennung eines Datenschutzbeauftragten. Diese Pflicht besteht bei Unternehmen erst ab 20 Mitarbeitern.

Eine andere geplante Verordnung, ist die ePrivacy-Verordnung. Diese sollte bereits 2018 in Kraft treten. Aufgrund neuer Vorschläge, die ausgearbeitet werden müssen, verzögerte sich die Einführung immer. Die ePrivacy-Verordnung, kurz ePVO ist eine Ergänzung der bereits vorhandenen DSGVO. Sie soll zum Beispiel die Datenverarbeitung im Internet steuern. Das beinhaltet auch die Regelung der Speicherung von Daten aus dem Telekommunikationssektor und welche Informationspflichten über Sicherheitsrisiken gegenüber dem Endnutzer bestehen.

Die ePVO regelt auch die Eintragung in die Telefonbücher. Unternehmen dürfen dann persönliche Daten wie Adresse und Telefonnummer nur dann in Telefonbücher eintragen, wenn die betroffenen Personen ausdrücklich zustimmen.

Das Recht auf „Vergessenwerden“ ist zwar schon in der DSGVO geregelt, soll aber in der ePVO für die speziellen Bereiche der Telekommunikation genauer ausgeführt werden.

So ist die ePVO nach Inkrafttreten eine der größten Neuerungen, die viel Klarheit in die Gesamtstruktur der DSGVO aber auch wachsende Probleme für Unternehmen mit sich bringt.

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