By: Comments off 22. März 2019

Fast jeder Arbeitsplatz hat heute einen Internetzugang, oft auch zur Nutzung im Rahmen der Tätigkeit im Unternehmen, ob als Informationsquelle, Recherchemedium oder Kommunikationskanal.

Die dienstliche Kommunikation läuft heute in großen Teilen über E-Mail.

Ein Nutzungsverbot der dienstlichen E-Mail Adresse für private Zwecke sollte in jedem Fall mit dem Mitarbeiter vereinbart werden.

Im Rahmen des Internetzugangs am Arbeitsplatz erteilen die meisten Unternehmen ihren Mitarbeitern jedoch, innerhalb eines bestimmten Rahmens, eine Privatnutzungserlaubnis.

Sowohl die dienstliche E-Mail Kommunikation als auch der Zugang zum Internet für Mitarbeiter, ob dienstlich oder privat, birgt jedoch allein aus Sicherheitsgründen große Risiken, so dass die  folgenden Kategorien als zusätzlich Absicherung durch die Unternehmen mindestens beachtet werden müssen:

  • Die Erkennung und Abwehr von Schadsoftware über Virenscanner und Signaturdateien,
  • die Isolation von Internet-Zugriffen in einer virtuellen Maschine,
  • die komplette Trennung der Netze über die Nutzung eines Terminalservers.

Hinzu kommt das Risiko Mensch in Form des Mitarbeiters, der in vielen Fällen, ohne es überhaupt zu ahnen, der Schadsoftware Zugang zum Unternehmensnetzwerk verschafft.

Gerade im Rahmen der E-Mail Kommunikation wurden die Angriffe auf Unternehmen in den letzten Wochen immer massiver. Begann es zunächst damit, dass die Schadsoftware in Bewerbungen per E-Mail versteckt war, wurden später unternehmensinterne E-Mailadressen genutzt, um zu suggerieren, man bekäme eine unternehmensinterne E-Mail eines Kollegen.

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