By: Comments off 25. Oktober 2020

Hackerangriffe sind immer noch weltweit eines der größten Sicherheitsrisikos. Sei es für den privaten Nutzer, für öffentliche Einrichtungen oder Unternehmen.

Laut IT-Sicherheitsexperten nutzen Hacker die erweiterte Sorge und Unsicherheiten der Internetnutzer, gerade auch hinsichtlich des Coronavirus. Sie schicken unter anderem gefälschte E-Mails zu Coronavirus-Themen in Namen von der WHO oder Hotelketten, Fluggesellschaften und mehr, um an mögliche Passwörter der Nutzer heranzukommen. Mit dem Anklicken dieser E-Mails werden diese Nutzer auf eine sogenannte „Pishing-Seite“ geleitet, die eine Schadsoftware im Hintergrund laufen hat.

Nicht nur private Nutzer, auf für Arbeitgeber birgt das Home-Office Risiken. Ein Arbeitscomputer, der dauerhaft außerhalb des Firmennetzwerks genutzt wird, ist auch nicht mehr so gut geschützt. Eine Lösung findet sich in der Zuschaltung eines Fernzugriffs auf das Firmennetzwerk. Dieser Zugang sollte mit einer Zwei-Faktoren-Authentifizierung abgesichert sein. Und trotzdem sind Cyberattacken weiterhin ein großes Problem, womit die wenigsten zurechtkommen.

Die verzeichneten Hackerangriffe werden auch nur zum Bruchteil von Unternehmen bemerkt. Durch diese unerwünschten Zugriffe kommt es einerseits zu Datenverlust, Datenschutzverstößen und Reputationsschäden, andererseits wirft es für die Unternehmen Fragen auf, wie mit diesen Angriffen umgegangen werden kann.

Die häufigste Schadensursache ist der Befall mit einer Ransomware. Durch diese werden Daten auf dem angegriffenen Computer verschlüsselt. Die Freigabe der Daten erfolgt dann nur, wenn ein Lösegeld an die Hacker gezahlt wird. Die Drucksitutation ist für Unternehmen und Arbeitgeber sehr hoch, da finanzielle und reputative Schäden entstehen.

Auch weil eine mögliche Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten innerhalb von 72 Stunden nach Bekanntwerden des Vorfalls bei der zuständigen Datenschutzbehörde gemeldet werden muss. Viele Unternehmen unterschätzen die Gefahr dieser Angriffe, weil sie sich durch ihre IT-Abteilung besonders geschützt fühlen. Doch reicht das aus?

Unternehmen könnten unter anderem durch Tests im Rahmen eines Notfallkonzepts einige Unsicherheiten umgehen.

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